Elena – Teure Schritte zum digitalen Bürger
Wartenberg – Elena und der neue Ausweis sowie der Wegfall der Lohnsteuerkarte sind Herausforderungen fürs Wartenberger Rathaus.
„Wieder mehr Arbeit“ sieht Verwaltungsleiter Johann Theiß durch das neue Elena-Verfahren auf das Rathaus Wartenberg zukommen. Er berichtete in der Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft, dass dieser bundesweit neue Elektronische Entgeltnachweis (Elena) seit Anfang des Jahres auch in Wartenberg anlaufen werde. Seitdem müssen Arbeitgeber Daten über ihre Mitarbeiter ans Rathaus melden.
Wolfgang Billmayer, Marktrat in Wartenberg und als Besitzer des gleichnamigen Modehauses selbst Arbeitgeber, regte an, die Bürger gezielt über damit einhergehende Neuerungen zu informieren – unter anderem den Wegfall der Lohnsteuerkarten. Die letzte der bunten Kärtchen wurde 2009 ausgegeben. Gemeinschaftsvorsitzender Manfred Ranft schlug vor, diese Information in einem Mitteilungsblatt an alle Haushalte zu veröffentlichen, das über Einwendungen gegen die dritte Startbahn und den Volksentscheid über den Nichtraucherschutz unterrichtet.
Der nächste Schritt zum digitalen Bürger wird ab November der neue Personalausweis in Scheckkartengröße sein.
„Für uns bedeutet das, dass wir in Hard- und Software investieren müssen“, berichtete Theiß.
Auch die Beratung bei der Ausstellung von Ausweisen werde im Einwohnermeldeamt deutlich zeitintensiver werden. Denn die Bürger müssten beraten werden, ob sie die teurere Variante mit der elektronischen Signatur haben wollen. Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/teure-schritte-digitalen-buerger-748391.html (ta)










