G80-1502 Cherry mit mkt+ Zulassung der gematik

cherry-logo.jpgDer Aufbau einer komplexen Telematikinfrastruktur gilt als der wichtigste Beitrag zur Modernisierung des Gesundheitssystems in Deutschland und Europa. Die elektronische Gesundheitskarte nimmt in dieser Infrastruktur eine Schlüsselfunktion ein. Sie trägt entscheidend dazu bei, die Datenübermittlung zwischen medizinischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Apotheken zu verbessern und damit sicherer und kostengünstiger zu gestalten. Nach Abschluss der Testphasen in Flensburg, Bochum / Essen, Wolfsburg, Trier, Heilbronn, Löbau-Zittau und Ingolstadt wird nun Ende 2008 die flächendeckende Einführung der eGK beginnen.

G80-1502Durch den Einsatz der neuen elektronischen Gesundheitskarte darf der Ablauf in Kliniken und Praxen keinesfalls gestört werden, doch noch ist die schrittweise Einführung der eGK mit vielen offenen Fragen verbunden. An erster Stelle steht meist die Frage, welche Neuinvestitionen an Hard- undSoftwarekomponenten erforderlich sind, um die eGK einlesen und Daten abrufen zu können.

Nutzern der Krankenversicherungskarten-Tastatur G80-1502 der Cherry GmbH ist die Antwort schnell gegeben– zunächst ist die Investition in ein neues Lesegerät unnötig. Die G80-1502 ist durch die gematik GmbH (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) zertifiziert und kann damit bis auf weiteres auch nach Einführung der elektronischen Gesundheitskarte genutzt werden.

Schrittweise Einführung der elektronischen Gesundheitskarte – schrittweiser Ausbau der IT-Infrastruktur

Aufgrund der Komplexität der Anforderungen, wird die Einführung der eGK sowohl hinsichtlich der Einsatzgebiete als auch in Bezug auf die Anwendungsmöglichkeiten schrittweise erfolgen. Die flächendeckende Einführung der eGK wird Ende 2008 beginnen und, nach momentaner Einschätzung der gematik GmbH, frühestens im Winter 2009 abgeschlossen sein.

Auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherte Daten können in zwei Gruppen unterteilt werden. Zur Grundausstattung, auch „Pflichtteil“ genannt, gehören administrative Daten wie Patientenname, Geburtsdatum, Krankenkasse und Versicherungsstatus. In der ersten Ausbaustufe der eGK kann zunächst nur auf diese, zur Grundausstattung gehörenden, Funktionen zugegriffen werden.

Erst wenn die flächendeckende Einführung der eGK erfolgt ist, beginnt die zweite, entscheidende, Ausbaustufe. Nun zeigen sich die eigentlichen Unterschiede zwischen der herkömmlichen Krankenversichertenkarte und der elektronischen Gesundheitskarte. Spezielle Hard- und Softwarekomponenten ermöglichen den Zugriff auf die neuen Onlinefunktionen wie elektronisches Rezept (VODD – VerOrdnungsDatenDienst), VSDD(VersichertenStammDatenDienst -Prüfung auf Kassenmitgliedschaft über Kassen- Server) und Infrastrukturdienste.

Dem aktuellen Zeitplan folgend, sollte im Laufe des Jahres 2010 die notwendige IT-Infrastruktur geschaffen sein. D.h. in etwa drei Jahren sollten deutschlandweit alle Leistungs- und Kostenträger mit dem, für die Onlinefunktionen erforderlichen, Konnektor ausgestattet sein. Damit ist das, mit der Einführung der eGK verbundene, Ziel der digitalen Vernetzung aller Leistungserbringer, Kostenträger und Versicherten erreicht.

Nun ist auch der Zugriff auf das gesamte Leistungsportfolio der eGK möglich. Denn neben den administrativen Funktionen ermöglicht die eGK auf freiwilliger Basis die Speicherung von persönlichen Gesundheitsdaten wie Arzneimitteldokumentation, Notfalldaten und Informationen der so genannten elektronischen Patientenakte. Diese Anwendungsmöglichkeiten werden schrittweise ausgebaut.

Die Cherry GmbH, seit Einführung der ersten Krankenversichertenkarten-Tastatur im Jahre 994 kompetenter Partner der Leistungs- und Kostenerbringer, begleitet die Entwicklung der eGK seit Anfang an. Um den Kunden auch in Zukunft die beste Lösung bereitstellen zu
können, steht das Unternehmen in engem Kontakt zur gematik GmbH und ist u.a. Mitglied der SICCT Task Force des Teletrust und des Arbeitskreises eHealth des Bitkom. „Viele Verantwortliche sind verunsichert, da sie nicht wissen, ob ihre alten Lesegeräte auch weiterhin eingesetzt werden können. Oder – noch schlimmer – ob heute angeschaffte Hardware vielleicht in einem halben Jahr schon wieder ersetzt werden muss“, kommentiert Uwe Harasko, Produktmanager Security Produkte bei der Cherry GmbH, die momentane Situation. Wir möchten unseren Kunden Investitionssicherheit garantieren. Unsere bewährte Krankenversichertenkarte-Tastatur G80-1502 wurde von der gematik GmbH zertifiziert und kann solange eingesetzt werden, bis der Konnektoranschluss und damit der Zugriff auf die Onlinefunktionen aktuell wird. Damit leistet die Tastatur mindestens bis zum Jahr 2010 in den Praxen und Kliniken weiterhin gute Dienste. Natürlich werden wir im Laufe dieses Jahres auch Lesegeräte für den Einsatz in der neuen Telematikinfrastruktur anbieten.“

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