Govello

In der externen wie internen Kommunikation von Organisationen und Unternehmen wird die Vertraulichkeit von Informationen zunehmend wichtig, denn Wirtschaftsspionage wird mehr und mehr zu einem lukrativen Geschäft. Nicht nur Großkonzerne sind betroffen, sondern auch mittelständische Unternehmen. Das Medium Internet macht den Nachrichtenaustausch zwar einfach wie nie, aber auch unsicher wie kaum zuvor. Schützenswerte Informationen werden mit externen Dienstleistern, mit Subunternehmen oder zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten ausgetauscht. Sei es der Zulieferer, der ein neues Angebot unterbreitet, seien es Pläne des neuen Prototypen in der Automobilindustrie. Auch intern kommt es bei unternehmenskritischen Informationen auf die Vertraulichkeit des Nachrichtenaustausches an. Bei unsicherem Nachrichtenaustausch, etwa via E-Mail, sind Betrug und Spionage Tür und Tor geöffnet.

Eine Govello-Nachricht ist immer verschlüsselt, vom Absender bis zum Empfänger. Das ist fester Bestandteil der Software, zusätzliche Hardware ist nicht nötig. Weder auf dem Weg über das Internet, noch auf dem Server können die Nachrichten entschlüsselt werden. Das kann nur der Empfänger, da ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren mit öffentlichem und privatem Schlüssel zum Einsatz kommt. Die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselten Nachrichten können nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden, der nur beim Empfänger vorliegt. Die Sicherheitsmechanismen sind bei Govello Teil der Software und Kommunikations-Infrastruktur, was den Umgang mit den Software- beziehungsweise den Verschlüsselungs-Zertifikaten – kinderleicht macht, anders als bei vielen Verschlüsselungsverfahren für E-Mails.

Alle Adressaten, die mit einem Govello-Postfach erreicht werden können, werden in einem zentralen Adressbuch verwaltet. Dort sind auch bereits die Zertifikate hinterlegt. Die Nutzer müssen sich also um die Zertifikats-Verwaltung keine Gedanken machen. Govello-Nachrichten haben ein Sende- und ein Prüfprotokoll, in denen leicht verständlich festgehalten wird, wann die Nachricht versendet wurde beziehungsweise auf dem Server eingegangen ist, welche Zertifikate für die Verschlüsselung und ggf. für die elektronische Signatur verwendet wurden und ob sie gültig waren.

Für die Datensicherheit ist eine qualifizierte elektronische Signatur nicht nötig. Nachrichten mit qualifizierter elektronischer Signatur sind jedoch genauso rechtsverbindlich wie Verträge mit Unterschrift. So lassen sich auch die Schriftform erfordernde Workflows mit Govello elektronisch abbilden. Mit Govello lassen sich alle auf dem deutschen Markt gängigen qualifizierten Signaturkarten und die meisten Lesegeräte für Smartcards verwenden.

Hinter vielen elektronischen Verfahren, die unsere Kunden mit Lösungen aus unserem Hause verwirklicht haben, steckt die Govello-Technik. So setzt die Justiz in ganz Deutschland mit dem EGVP genau wie die Verwaltung im Saarland mit eGo Mail Saar auf Govello, wenn es darum geht, durch starke Verschlüsselung und den Einsatz von Signaturen Internetkommunikation vertraulich und sicher zu machen.

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