Medikamente per Internet: Apotheken.net fordert Gesundheitsministerin auf, das Thema ohne Vorurteile zu diskutieren

Dass sich die Gesundheitsministerin in ihrer Haltung zum Thema Medikamente aus dem Internet auf eine 6 Jahre alte “Studie” des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheit (ÖBIG) stützt, bezeichnet einer der Gründer von Apotheken.net, Volker Schmidt als “unvertretbare und außerdem EU rechtswidrige Stimmungsmache gegen seriöse Internet Medikamenten Versandapotheken”.

Die Gesundheitsministerin lasse sich vor den Karren der Apothekerkammer spannen und agitiere auf der Ministeriumswebsite unter Berufung auf das ÖBIG mit seiner Propagandastudie aus dem Jahre 2001 mit Desinformation gegen den Versandhandel mit Medikamenten.

“Wir empfinden es als grobe Wettbewerbsverzerrung, wenn die Politik einerseits europäisch rechtlich einwandfrei arbeitende Unternehmen behindert und anderseits durch Zulassung falscher Informationen eine Branche denunziert”, stellt Volker Schmidt fest. Gemeint ist damit, dass stets behauptet werde, Internet Versandapotheken würden nur Viagra und ähnliche Präparate ohne Rezept anbieten, die auch noch häufig gefälscht seien. “Wir fordern die Ministerin auf, zwischen irgendwelchen aus Übersee oder Asien kommenden Medikamentenanbietern und soliden europäischen lizenzierten Versandapotheken zu unterscheiden, die in jeder Hinsicht ein verantwortungsvolles und für den Konsumenten transparentes Geschäft betreiben”, meint Schmidt.

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