Österreich – Fujitsu Siemens Computer präsentiert „BürgerInnen-Notebook“

Fujitsu Siemens Computers bietet neuerdings ein sogenanntes BürgerInnen-Notebook an. Der Name resultiert aus der Tatsache, dass das Gerät auch mit einem Lesegerät für die Bürgerkarte ausgestattet ist. Dadurch sollen Amtswege elektronisch vereinfacht werden.
Behördenwege inklusive

Heidrun Silhavy, Bundesministerin für Frauen, Medien und Regionalpolitik, und Wolfgang Horak, Managing Director von Fujitsu Siemens Computers Österreich, präsentierten heute im Rahmen eines Pressegesprächs das österreichweit erste Notebook mit integriertem Kartenlesegerät für die Bürgerkarte sowie vorinstallierter Software zur Abwicklung von elektronischen Behördenwegen. Damit erfahren die erfolgreichen Initiativen, E-Government in Österreich weiter voranzutreiben, eine wichtige zusätzliche Unterstützung. „Die schnelle, flächendeckende und barrierefreie Umsetzung von E-Government in Österreich ist mir ein besonderes Anliegen. Viele Projekte wie HELP.gv.at oder ‚E-Government findet Stadt‘ wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Ich begrüße die innovative Idee des BürgerInnen-Notebooks, um allen ÖsterreicherInnen die Nutzung von bestehenden und zukünftigen Anwendungen so einfach und verlässlich wie möglich zu machen“, betonte Silhavy.

Digitale Signatur

Mit der Bürgerkarte als „Ausweis für das Internet“ können Amts- und Geschäftswege bequem vom Arbeitsplatz oder von zu Hause erledigt werden. Mittels Signatur ist es möglich, die Identität des Users zweifelsfrei festzustellen und elektronisch eine rechtskräftige Unterschrift zu tätigen. Damit lassen sich Behördenwege wie die Abwicklung der Meldebestätigung, die Antragstellung auf Studienbeihilfe, die Arbeitnehmerveranlagung und viele weitere rund um die Uhr per Mausklick erledigen. Für die Nutzung der Bürgerkarte wird ein Chip benötigt, auf dem das Signatur-Zertifikat gespeichert ist. Dafür können bereits vorhandene Karten wie die Bankomatkarte oder die E-Card benutzt werden.

Mobile Bürgerkarte

Um die Bürgerkarte mobil einsetzen zu können, muss nach der Aktivierung unter www.buergerkarte.at ein Notebook über ein Kartenlesegerät und entsprechende Software verfügen. Beim BürgerInnen-Notebook Amilo Pi2550 von Fujitsu Siemens Computers ist das Kartenlesegerät bereits integriert und die Software vorinstalliert. Somit kann sofort nach Kauf des Geräts die Bürgerkarte ohne weiteren Aufwand verwendet werden. „Als langjähriger Partner der öffentlichen Verwaltung stellen wir mit der Entwicklung des BürgerInnen-Notebooks gerne unser Know-how für die Stärkung und den Ausbau der Nutzung von E-Government in Österreich zur Verfügung. Daher haben wir ein Notebook entwickelt, welches optimal auf die Nutzung der Bürgerkarte abgestimmt ist und sofort ab Inbetriebnahme für alle Bürgerkartenanwendungen genutzt werden kann“, erklärte Horak.

Österreich führend

Laut einer neuen Umfrage von Fessel GfK nutzen insgesamt 50% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, Amtswege bequem von zu Hause aus zu erledigen, und auch die Anzahl der NutzerInnnen, die mobil surfen, steigt kontinuierlich an. „Bereits zum zweiten Mal in Folge übernimmt Österreich die Führung des europäischen E-Government Rankings. Das zeigt, dass wir bei der Umsetzung flächendeckender Behördenwege auf dem richtigen Weg sind. Innovative Ideen wie ein Notebook, welches den ÖsterreicherInnen die Nutzung der Bürgerkarte erleichtert und somit die Türe zu E-Government öffnet, begrüßen wir sehr. Denn wir wollen eine Informationsgesellschaft für alle ÖsterreicherInnen“, fasste Chris-tian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales im Bundeskanzleramt, zusammen – eine interessante Lösung, die Anwendern viel Zeit sparen kann. (Quelle: http://www.medianet.at/content16177-53.html, Autor: Christoph Fellmer)

www.fujitsu-siemens.at

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