Österreich setzt auf die Bürgerkarte
Lästige Behördengänge online erledigen, wichtige Bankgeschäfte noch sicherer abwickeln, persönliche Daten elektronisch so verschlüsseln, damit der Datenaustausch für Dritte nicht einsichtig ist – die neue Bürgerkarte, die zwischen dem 05. und 07. Februar 2008 auf der IT- und Telekom-Fachmesse ITnT in Wien vorgestellt wird, soll das Leben von Internet-Usern vereinfachen.“E-Government” heißt das Angebot, mit dem Österreichs Behörden Informationen für Bürger und Unternehmen rasch zugänglich machen möchten. War es bislang notwendig, dass ein Antragsteller sein Ansuchen auf dem Papier durch seine Unterschrift bestätigte, ist die Authentifizierung jetzt mittels “elektronischer Signatur” durch die Bürgerkarte vor allem zeitsparend: Der Antragsteller muss die Behörde nicht persönlich besuchen, sondern wickelt seine Anfrage von zu Hause aus über das Internet ab.
Eigenes Kartenlesegerät
Ein paar Hindernis gibt es allerdings noch: Wer die Bürgerkarte nutzen möchte, braucht neben einer Chip-Karte (zum Beispiel: Bankomatkarte oder e-Card der Wiener Gebietskrankenkasse) ein Kartenlesegerät (PC/SC kompatibel oder CT-API Treiber) und die Bürgerkartensoftware. Ansonsten kann der User seine Karte nicht aktivieren lassen, geschweige denn online seine Geschäfte erledigen.
Wenn Sie sich näher über die technischen Details der Bürgerkarte informieren wollen, finden Sie nachfolgend die Spezifikationsdokumente. Als Einstieg in die Thematik empfehlen wir Ihnen die
Einführung zur österreichischen Bürgerkarte
Dieses Dokument verschafft Ihnen einen ersten Überblick über die Konzepte im Zusammenhang mit der Bürgerkarte.
Spezifikationen zur österreichischen Bürgerkarte
Diese Dokumentensammlung spezifiziert die Schnittstellen zur österreichischen Bürgerkarte. Die wichtigsten Dokumente sind die Beschreibung der Schnittstelle Security-Layer, die Festlegung der Anforderungen an die Benutzer-Schnittstelle der Bürgerkarte, sowie die Spezifikation des Standard-Anzeigeformats zur Bürgerkarte.
Spezifikation der Personenbindung
Dieses Dokument enthält die Spezifikation der Personenbindung, einer Datenstruktur die die Zertifikate des Bürgers in einer automatisch prüfbaren Weise an die Identität des Bürgers bindet.










