Wie schütze ich mich vor ungewollter elektronischer Post und Malware?
Spam-Mails sind immer noch ein echtes Problem in Unternehmen. Ein typischer Anwender erhält täglich nur noch vier bis fünf geschäftsrelevante Mails, mehr als 95 % sind geschäftsfremd und meist Spam. Dabei sind sie nicht nur lästig sondern teilweise auch gefährlich. Unternehmen brauchen nicht nur hocheffiziente Spam-Filter Technologien und zuverlässige Virenschutzlösungen, mindestens ebenso wichtig ist ein permanentes Verhaltenstraining für die Anwender.
Folgende Regeln sollten dabei immer befolgt werden:
1. Niemals den Dateianhang einer E-Mail von einem unbekannten Absender öffnen, sonst wird schnell und meist unbemerkt ein Trojaner, ein Virus oder anderer Schadcode auf dem Rechner installiert.
2. Bei E-Mail-Clients stets die „Vorschau“ ausschalten. Dies verhindert das ungewollte Öffnen von E-Mails und unterbindet die Kommunikation mit dem Spam-Rechner.
3. In einer vermeintlichen Spam-Mail nicht auf den Link „Unsubscribe“ klicken. Im harmlosen Fall gibt es eine Rückmeldung an den Spam-Versender, der sich über eine als gültig verifizierte E-Mail Adresse freut, die sich umgehend in zig Spam-Verteilern wiederfindet. Im schlimmsten Fall wird der User auf eine Webseite gelotst, von der dann unbemerkt Trojaner und Viren auf seinen Rechner heruntergeladen werden.
4. Auf keinen Fall die E-Mail Adresse in Website-Foren oder Newsgroups angeben. Diese werden von Spammern regelmäßig automatisch gescannt und die persönlichen Daten landen oft in Spamverteilern. Nutzer sollten eine separate E-Mail-Adresse haben, über die Newsletter abonniert oder Bestellungen aufgegeben werden.
Auf die Beachtung dieser vier grundlegenden Verhaltensregeln sollte jedes Unternehmen immer wieder hinweisen. Allein mit solch einfachen Mitteln lässt sich schon viel erreichen.
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