secunet sichert sich Regierungsauftrag aus Österreich
Die deutsche secunet AG erhält einen Auftrag aus Österreich. Künftig soll dort bei der Erstellung von e-Pässen eine Prüfsoftware des Unternehmens zum Einsatz kommen. Wie secunet heute mitteilte, sei man von der Österreichischen Staatsdruckerei mit der Bereitstellung einer entsprechenden Softwarelösung beauftragt worden. In diesem Zusammenhang soll nun die „Document Interoperability Verification Suite” (DIVS) von secunet zum Einsatz kommen. Finanzielle Details des Auftrages wurden hingegen nicht bekannt gegeben.
Elektronische Reisedokumente, also Pässe oder der Personalausweis müssten, so secunet, bestimmten internationalen Standards entsprechen. So sei ein reibungsloser Einsatz bei hoher Datensicherheit gewährleistet. Mit der selbst entwickelten DIVS-Lösung sollen nun, so das Unternehmen weiter, entsprechende erstellte Dokumente auf die Konformität mit diesen Standards hin überprüft werden. Zudem sei ein Test bereits in einem frühen Stadium der Fertigung möglich, was verhindere, dass fehlerhafte Dokumente überhaupt erst aufwendig produziert würden.
Gleichzeitig sieht secunet den Auftrag aber auch als eine Bestätigung des Geschäftsfeldes Government. Hier bietet das Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit Lösungen etwa für hoheitliche Dokumente und biometrische Erfassungen an. Für die Zukunft sei ein Ausbau dieses Bereiches geplant. Mit der Österreichischen Staatsdruckerei habe man darüber hinaus einen wichtigen Referenzkunden auf diesem Gebiet gewonnen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.secunet.com










