eGBR kommt in den NRW-Gesundheitscampus nach Bochum

Das elektronische Beruferegister für Gesundheitsfachberufe der Länder (eGBR) wird am nordrhein-westfälischen Gesundheitscampus in Bochum installiert. Dies geht aus einem Beschluss der 82. Gesundheitsministerkonferenz hervor. Das eGBR wird benötigt, damit neben den Ärzten und Apothekern auch alle weiteren Angehörigen von Berufen im Gesundheitswesen wie freiberuflich tätige Hebammen, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Physiotherapeuten oder Fachverkäufer in einem Sanitätshaus in Zukunft auf elektronische Verordnungen (elektronisches Rezept) und Dokumente zugreifen können.

Dafür benötigen die rund zwei Millionen Angehörigen dieser Berufsgruppen elektronische Heilberufs- oder Berufsausweise. In der Startphase wird mit rund 300.000 Ausweisen gerechnet. “Die elektronischen Heilberufs- und Berufsausweise sollen gemeinsam mit der elektronischen Gesundheitskarte eine sichere und vertrauenswürdige Kommunikation im Gesundheitswesen ermöglichen”, erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Vor allem von den Datenschutzbeauftragten werden diese Ausweise gefordert. Die Ausweise werden eine qualifizierte digitale Signatur gemäß den Vorgaben des Signaturgesetzes erhalten.

Das eGBR wird seine Arbeit aufnehmen, sobald ein Staatsvertrag unter den Ländern abgeschlossen ist. Geplant ist der Start mit  zwanzig Mitarbeitern.

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