Unterschriften gegen Gesundheitskarte übergeben
Ärzte und Bürgerrechtler haben heute dem Bundesgesundheitsministerium 8.500 Protestunterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte übergeben. Nach Ansicht der Ärzte verletzt die geplante Chipkarte das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Auch sei die ärztliche Schweigepflicht gravierend bedroht. Die für alle Bürger verpflichtende Gesundheitskarte sei ein weiterer Baustein im Übergang vom Sozialstaat zum Kontrollstaat. Das Ministerium wies die Bedenken zurück und erklärte, sogar der Bundesdatenschutzbeauftragte habe keinerlei Einwände erhoben.










